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Mein endlos geliebtes Baby

Seit du in mein Leben gekommen bist

und gestorben bist

und jetzt hier bist

und nicht hier bist,

bin ich so klar.

Und so verwirrt.


Seit du in mein Leben gekommen bist

und gestorben bist

und jetzt hier bist

und nicht hier bist,

ist mir so Vieles egal.

Und Vieles so überaus wichtig, sodass ich Angst habe,

es nicht richtig zu machen.


Seit du in mein Leben gekommen bist

und gestorben bist

und jetzt hier bist

und nicht hier bist,

fühle ich mich so stark. Manchmal.

Und fühle mich, als könnte der nächste Windstoß mich umhauen. Hin und wieder.


Seit du in mein Leben gekommen bist

und gestorben bist

und jetzt hier bist

und nicht hier bist,

weiß ich so viel über mich, über mein Leben.

Und seither ist mir klar, dass ich keine Ahnung von nichts habe.

Das ich befreiend. Oft.

Und beänstigend. Manchmal.


Seit du in mein Leben gekommen bist

und gestorben bist

und jetzt hier bist

und nicht hier bist,

liebe ich es so sehr, wie ich dich spüre.

Deine Zeichen wahrnehme.

Deine sanfte Präsenz erlebe.

Und es bricht mir das Herz,

dass ich deine süßen Händchen nicht nochmal berühren kann.


Ich liebe, liebe, liebe dich. Mein endlos geliebtes Baby.




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